Specs Challenge #1 – docs+lists

Als erstes Werkzeug in meiner kleinen Specs Challenge möchte ich “docs+lists” antreten lassen.

Da sich das Werkzeug noch im Beta-Status befindet, können Sie in diesem Artikel die Spec nur als Screenshots lesen:

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Was fällt auf?

Zunächst kommt die Spec in einem klaren Dokumentenformat daher und lädt zum Lesen ein. Auch kann man produkiv damit schreiben und mit Bildern und Tabellen sind für mich die wichtigsten Stilmittel vorhanden. Weitergehend formatieren kann man nicht. Das ist zum einen zwar eine Einschränkung, da man mittels Farben keine entsprechende Emotion übermitteln kann, anderseits ist das standardisierte Format auch eine Stärke, weil man sich auf den Inhalt konzentrieren kann bzw. muss.

Ein wichtiges Merkmal liegt darin, dass man nicht einfach so losschreiben kann und sich erst danach die Kapitel-Struktur überlegt, sondern bereits initial die Kapitelstruktur definiert werden muss. Dadurch sind die Specs von docs+lists tendenziell sehr logisch und gut gegliedert.

Bei der Erstellung des obigen Beispiels ist mir aufgefallen, dass ich trotz eines sehr frühen Stadiums sehr stark auf Exaktheit und Vollständigkeit, auch im Detail, geachtet habe. Insbesondere das Einbinden der Listen und Tabellen führt dazu, denn die Anforderungen sind meist atomar gestaltet.

Natürlich ist das Filtern aller List Items im Tab “Lists” eine sehr feine Sache. Ich denke, dass man dies sehr gut zur Priorisierung und zum Fortschrittsüberblick benutzen kann.

Fazit

Dieses Format ist gut geeignet, wenn man eine starke Teilung zwischen Anforderungsmanager / Projektleiter und Implementierer hat oder der Implementierer sogar in einer anderen Firma arbeitet und organisatorisch abgetrennt ist oder wenn man als Entwickler sehr großen Wert auf sehr hohe Strukturierung legt.

Beiträge

#1 – docs+lists
#2 – WordPress Blog
#3 – System Composer