DonkeyTrace

Seit einiger Zeit unterstützt DonkeySpecs die Verknüpfung von Source Code zur Spezifikation (Tracing). Bisher war man auf die Verweissuche von Visual Studio  angewiesen, um das Tracing zu starten.

Demnächst (wenn es veröffentlicht ist) kann man diese “Verweissuche” auch direkt aus DonkeySpecs starten. Man muss lediglich den Pfad auf die Programmdatei oder Bibliothek angeben und sieht dann über ein Highlighting, in welchen Klassen und Methoden eine Funktionalität implementiert ist:

Voraussetzung bleibt natürlich, dass die Verknüpfung in den Source Code mittels Attributen eingepflegt ist (siehe vorhanden Artikel).

Interessent ist auch die Architektur, die ein bisschen von NUnit abgeschaut ist. Das Analysieren funktioniert einfach mit .NET-Reflection, wodurch jedoch ein unschöner Nebeneffekt entsteht. Analysierte Klassen würden dauerhaft in die Anwendung (DonkeySpecs) geladen und wären nicht mehr entladbar. Es gäbe zwar AppDomains, jedoch fand ich die Verwendung einer separaten EXE-Datei am vielversprechendsten als Isolierungsmechanismus. DonkeyTrace ist eine kleine Konsolenanwendung, die im Hintergrund läuft und die Analysedaten einfach per Console.Out dann an die Hauptanwendung zurückliefert. Somit kann DonkeyTrace auch völlig unabhängig von DonkeySpecs benutzt werden.

DonkeyTrace erhält vor der Veröffentlichung definitiv noch ein paar mächtige Filter eingebaut und vielleicht sogar eine Visual-Studio Integration – aber nur wenn es ganz artig ist.

Happy Tracing!